Eat & Bike Abruzzen – Costa dei Trabocchi - 14 Tage durch Italien

Anfahrt mit den eigenen PKW

Tag 1/11: Durch die Alpen nach Norditalien (ca. 300–350 km)

 

  • Strecke: Neumarkt-Sankt Veit → Kufstein → Innsbruck → Brenner → Raum Verona/Gardasee.

  • Nach der Brenner-Autobahn ist der Gardasee oder der Raum Verona ein idealer Punkt, um die erste Etappe zu beenden. Ihr habt die Alpenüberquerung hinter euch und könnt den ersten italienischen Abend genießen.

  • Tipp: Orte wie Bardolino, Lazise oder direkt Verona bieten eine hervorragende Infrastruktur für Zwischenübernachtungen und die Möglichkeit, sich bei einem Spaziergang am See oder in der historischen Altstadt von Verona die Beine zu vertreten.

 

Tag 2/12: Durch die Po-Ebene nach Mittelitalien (ca. 350 km)

 

  • Strecke: Raum Verona → Modena/Bologna → Raum Ancona/Pesaro.

  • Warum hier stoppen: Diese Etappe führt euch durch die Emilia-Romagna und in die Marken. Ein Stopp an der Adriaküste (z.B. Pesaro oder Senigallia) ist ideal, um am Abend bereits die Meeresluft zu spüren.

  • Tipp: Wenn Ihr Städte bevorzugt, ist Bologna kulturell und kulinarisch ein absolutes Highlight. Wenn Ihr aber lieber entspannt am Meer nächtigen möchten, ist der Küstenabschnitt nördlich von Ancona sehr gut geeignet, um die letzte kurze Etappe vorzubereiten.

 

Tag 3/13: An der Küste entlang in die Abruzzen (ca. 250–300 km)

 

  • Strecke: Raum Ancona → Pescara → Vasto.

  • Warum hier stoppen: Dies ist das entspannteste Stück. Ihr fahrt bequem die Adriaküste hinunter direkt in die Provinz Chieti nach Vasto.

  • Tipp: Da diese Etappe am kürzesten ist, habt Ihr genug Zeit für einen Zwischenstopp oder einen frühen Check-in in Vasto, um den restlichen Tag am Strand oder in der Altstadt von Vasto (Piazza Rossetti, Palazzo d'Avalos) zu verbringen.

 

Wichtige Tipps für eure Planung:

  • Österreich: Denkt an die Vignette (für die Inntalautobahn) und die gesonderte Brenner-Maut (Europabrücke/Brennerpass).
  • Italien: Auf den italienischen Autobahnen (Autostrade) zahlt ihr eine streckenabhängige Maut.
  1. Verkehr: Besonders an Sommerwochenenden kann es rund um den Gardasee und auf der A22 (Brennerautobahn) zu hohem Verkehrsaufkommen kommen. Nutzt Apps wie Google Maps für Echtzeit-Verkehrsdaten.

  2. Alternative: Falls ihr die Adriaküste bereits kennt und Abwechslung sucht, könnt ihr in Etappe 2 auch Richtung Rimini/San Marino abbiegen, falls ihr einen kulturellen Abstecher in den Zwergstaat San Marino machen möchtet.

  3. Unterkunft: Da wir im Frühling / frühen Herbst unterwegs sind, empfiehlt es sich, die Unterkünfte für die Zwischenstopps im Voraus zu buchen, besonders wenn ihr Orte wie den Gardasee oder Bologna wählt.


Die Via Verde dei Trabocchi

Die berühmte Costa dei Trabocchi verläuft zwischen Ortona und Vasto. Herzstück ist die „Via Verde“, eine Radstrecke auf der ehemaligen Bahntrasse direkt an der Adriaküste mit Meerblick und den typischen Holz-Fischplattformen. Zwischen Ortona und Vasto erstreckt sich in den Abruzzen ein wunderschöner Rad- und Fußgängerweg mit Blick auf die Adriaküste, denn die „Costa dei Trabocchi“ zieht hier jeden in ihren Bann. Die Farben der Adria an der Costa dei Trabocchi in den Abruzzen sind einfach hinreißend: Unzählige Nuancen von Smaragdgrün und Türkis wechseln sich mit den Strahlen der Sonne ab. Ein 42 Km langer einfacher Radweg erstreckt sich die Küste entlang zwischen Ortona und Vasto und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Adria und die Trabocchi. Der Radweg ist von einem Fußgängerweg flankiert, so dass auch Wanderer von der Via Verde profitieren können. Der Weg führt über 9 Gemeinden, darunter auch Rocca San Giovanni. Hier gibt es nicht nur einen der schönsten Abschnitte der ganzen Strecke. In den Gewässern des Ortsteils Vallevò befindet sich seit 1994 in ungefähr 4 Meter Tiefe eine bronzene Christusstatue (der Cristo degli Abissi). Eine Zwillingstatue schmückt das Ufer: Sie wurde dort auf Wunsch der Einwohner gestellt, die sonst kaum Möglichkeit gehabt hätten, den Christus zu verehren.

Infos über die Via Verde hier