Retten wir unser Dorffest!


Warum unser Dorffest in Gefahr ist

Das Dorffest ist ein Eckpfeiler unserer Gemeinschaft. Doch leider sehen wir uns mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Ein akuter Mangel an Helfern und ein sinkendes Interesse bedrohen seine Zukunft. Ohne engagierte Unterstützung aus den Reihen der Hörberinger Vereine wird es schwierig, diese wichtige Tradition aufrechtzuerhalten.

Ein Aufruf an alle Hörberinger Vereine

Diese Seite richtet sich an alle Hörberinger Vereine. Das Dorffest gehört uns allen, und nur gemeinsam können wir es retten. Wir bitten euch dringend, sich Gedanken darüber zu machen, wie wir das Dorffest erhalten können. Jede Idee, jede helfende Hand zählt. Sprecht in euren Vereinen darüber und lasst uns gemeinsam Lösungen finden.

Euer Beitrag macht den Unterschied

Was können wir tun? Denkt darüber nach, wie euer Verein aktiv werden kann. Ob durch die Mobilisierung von Helfern, das Einbringen neuer Ideen für Attraktionen oder die Unterstützung bei der Organisation – jeder Beitrag ist wertvoll. Lasst unser Dorffest nicht sterben. Zusammen können wir es schaffen!


Hörbering verliert ein Stück seiner Seele

42 Jahre lang war unser Dorffest weit mehr als nur ein Fest. Es war ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien, Freunde und ehemalige Hörberinger. Es war gelebte Dorfgemeinschaft. Ein Ort, an dem man zusammenkam, miteinander lachte und zeigte, was unser Dorf ausmacht. Nun ist damit Schluss.
Der Grund ist bekannt: Unsere Landjugend Hörbering hat nicht mehr genügend Mitglieder, um ein Fest dieser Größenordnung allein zu organisieren und durchzuführen. Das ist keine Kritik an den jungen Menschen – im Gegenteil. Sie können nichts dafür. Die Interessen der Jugend haben sich verändert. Immer weniger Jugendliche entscheiden sich heute für eine Mitgliedschaft in der Katholischen Landjugend. Das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir überall beobachten.
Doch genau deshalb müssen wir uns die entscheidende Frage stellen: Darf ein Dorffest sterben, nur weil ein einzelner Verein es nicht mehr allein stemmen kann?
Ich sage ganz klar: Nein!
In Hörbering gibt es eine starke Feuerwehr, den Krieger- und Soldatenkameradschaftsverein, die Schützen, die Stockschützen, den Pfarrgemeinderat und viele weitere engagierte Menschen. Jeder dieser Vereine lebt von Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Warum schaffen wir es dann nicht, genau diesen Zusammenhalt auch beim Dorffest zu leben?
Meine Vorstellung wäre einfach: Alle Vereine organisieren das Dorffest gemeinsam. Gemeinsam planen. Gemeinsam aufbauen. Gemeinsam abbauen. Gemeinsam die finanzielle Verantwortung tragen. Und wenn am Ende ein Überschuss erwirtschaftet wird, wird dieser gerecht unter allen beteiligten Vereinen aufgeteilt.
Das wäre kein Fest eines einzelnen Vereins mehr.
Es wäre das Dorffest von Hörbering.
Natürlich gibt es auch Gegenargumente. Mehrere Vereine bedeuten mehr Abstimmung. Entscheidungen dauern länger. Verantwortung muss klar geregelt werden. Niemand möchte am Ende benachteiligt werden oder mehr Arbeit haben als andere.
Aber sind das wirklich Gründe, ein Dorffest aufzugeben?
Oder sind es Aufgaben, die man gemeinsam lösen kann?
Ich glaube fest daran, dass wir in Hörbering genügend engagierte Menschen haben. Was uns vielleicht fehlt, ist der Wille, neue Wege zu gehen.
Ein Dorf lebt nicht nur von seinen Häusern. Ein Dorf lebt von seinen Menschen.
Wenn Feste verschwinden, Vereine immer weniger Mitglieder haben und jeder nur noch für sich denkt, verlieren wir nach und nach genau das, was ein Dorf lebenswert macht: Gemeinschaft.
Diese Zeilen sollen niemanden angreifen oder Schuldige suchen. Sie sollen vielmehr ein Anstoß sein, noch einmal miteinander zu reden. Vielleicht ist das Dorffest noch nicht endgültig verloren. Vielleicht braucht es einfach Menschen, die bereit sind, über den eigenen Vereinsrand hinauszuschauen.
Denn am Ende geht es nicht um die Landjugend, nicht um die Feuerwehr, nicht um die Schützen oder Stockschützen.
Es geht um Hörbering.


Und die Frage lautet:
Wollen wir zusehen, wie eine über 42-jährige Tradition verschwindet – oder wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie weiterlebt?
Ich wünsche mir, dass wir diese Frage nicht mit Worten beantworten, sondern mit Taten.

 

Ein fertiges Konzept für die Erhaltung unseres Dorffestes liegt bereits vor!

Info: 0171 8020 173 oder josef.parstorfer@gmx.de

Sepp Parstorfer (62) - damaliger 2.Vorstand der KLJB Hörbering  / Dorffest Mitbegründer im Jahre 1984

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